Naturreine Öle um Schmerzen in den Gelenken zu lindern

Jeder mit einer Autoimmunkrankheit weiß nur zu gut, wie frustrierend, schmerzhaft und lebensverändernd so eine Erkrankung sein kann. Die Krankheiten, von denen es mehr als 80 gibt, reichen von leicht bis schwer und aufgrund der Nebenwirkungen von Medikamenten suchen immer mehr Betroffene nach einer natürlichen Lösung.

Bei einer Autoimmunkrankheit kann das Immunsystem nicht zwischen gesundem Gewebe und Antigenen unterscheiden. Dies führt dazu, dass der Körper normales Gewebe zerstört.

Ein paar Beispiele für Autoimmunkrankheiten sind Lupus, rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Vaskulitis und Psoriasis. Diese Krankheiten können sowohl genetische als auch Umweltfaktoren haben und immer wieder aufflackern. Manchmal sind die Symptome deutlich, andere Male gedämpft.

Ein gemeinsamer Faktor von Autoimmunkrankheiten ist die Anwesenheit von Entzündungen. Die Entzündung ist die natürliche Reaktion des Immunsystems auf eine Invasion (oder vermeintliche Invasion). Wird diese Reaktion chronisch, kann dies gleich mehrere Systeme im Körper negativ beeinflussen. Da Entzündungen bei vielen Autoimmunkrankheiten eine Rolle spielen, kann die Behandlung der Entzündungen selbst äußerst positive Auswirkungen haben.

Da Autoimmunkrankheiten so vielfältig sind, gibt es keine Lösung, die für jeden funktioniert.

Ingwer: Kleine Knolle mit großem Geschmack

Ingweröl ist besonders für Patienten mit chronischen Schmerzen geeignet und kann außerdem helfen, Verdauungsstörungen zu lindern. Die schmerzlindernde Wirkung ist auf die Hemmung der Eicosanoide zurückzuführen, die Schmerzsignale an das Gehirn übertragen.

Anstelle von Ingweröl kannst du auch Ingwerpulver oder frischen Ingwer, beispielsweise in Form von Tee, zu dir nehmen.

2. Zimt

Zimt - vielseitig gesund

Traditionell wird Zimtöl gegen Arthritis-Schmerzen sowie andere Gelenk- und Muskelschmerzen oder sogar Kopfschmerzen verwendet. Des weiteren soll es Hautinfektionen beruhigen und Magenschmerzen lindern können.

3. Lavendel

Natürliches Powerhaus gegen Kopfschmerzen: Lavendel

Neben der Stresslinderung hat sich Lavendelöl hilfreich bei der Behandlung von Hauterkrankungen, einschließlich Akne und Ekzem gezeigt. Personen, deren Autoimmunkrankheit von Hautausschlägen begleitet wird, können so von Lavendelöl profitieren.

4. Zedernholz

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Ätherisches Zedernholzöl kann das Nervensystem beruhigen und gilt als stark entzündungshemmend. Aufgrund dieser Eigenschaften kann es beim Einmassieren Gelenk- und Muskelschmerzen lindern und wenn eingeatmet auch Stress lindern und einen erholsamen Schlaf fördern. Das Öl ist vor allem dafür bekannt, Psoriasis und andere Autoimmunhautirritationen zu lindern.

5. Pfefferminz

Pfefferminze

Mit einem Grundöl wie Kokosöl gemischt und auf den Bauch aufgetragen kann Pfefferminzöl vor allem Verdauungsbeschwerden lindern, die bei entzündlichen Darmerkrankungen auftreten. Außerdem kann es in Kombination mit einer Massage steife Gelenke und Muskelschmerzen lindern.

6. Wintergrün

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Wintergrün wird auch als natürliches Aspirin bezeichnet, da es Methylsalicylat enthält – die Hauptkomponente von Aspirin.

Auf die betroffene Stelle aufgetragen kann Wintergrünöl gegen Muskel- und Gelenkschmerzen (wie etwa bei rheumatoider Arthtirits) sowie Kopfschmerzen helfen.

7. Bergamotte

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Der süße Zitrusduft von Bergamotteöl ist perfekt für eine Aromatherapie, die Stress und Depressionen lindern kann. Außerdem profitieren Menschen mit Hautausschlägen wie Psoriasis und Ekzemen sehr von dem Öl, das für seine antiseptischen Eigenschaften bekannt ist.

8. Weihrauch

Weihrauchharz

Weihrauchöl soll vor allem Autoimmunreaktionen, die mit Lupus in Verbindung gebracht werden, lindern können. Es unterstützt die Heilung auf zellulärer Ebene und kann außerdem Hautreaktionen beruhigen.

So verwendest du ätherische Öle

Jedes Öl ist anders, aber sie alle sind sehr potent, weshalb es grundsätzlich eine gute Idee ist, vorab mit deinem Arzt zu sprechen, besonders wenn du einer Autoimmunkrankheit leidest. Verwende außerdem nur hochwertige ätherische Öle und beachte, dass nicht alle Öle für die interne Anwendung gedacht sind.

Eine tolle Möglichkeit, um die beruhigenden Kräfte von ätherischen Ölen zu nutzen, ist Aromatherapie. Mithilfe eines Diffusors kannst du die heilenden Düfte in jedem Raum genießen.

Außerdem kannst du die Öle zur Massage oder auf bestimmten Druckstellen anwenden. Achte allerdings darauf, sie mit einem Trägeröl wie Kokosöl, Olivenöl oder Traubenkernöl zu mischen. Kombiniere dazu einfach ein paar Tropfen des ätherischen Öls mit einer Handvoll Trägeröl.

Eine weitere Möglichkeit, um ätherische Öle zu verwenden, ist, ein paar Tropfen davon zusammen mit ein paar Tassen Bittersalz in ein warmes Bad zu geben.

Wenn deine Schmerzen lokalisiert sind, kannst du auch einfach ein paar Tropfen des Öls auf eine heiße oder kalte Kompresse geben.

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